Zum 1. Mai 2011: Ali Baba und die 40 Räuber

Kennt ihr die Geschichte von Ali Baba und den vierzig Räubern? Ali Baba, der arme Holzfäller aus dem Orient, der von 40 Räubern geplagt wird, die in seiner Heimat regelmässig auf Raubzüge gegen die Bevölkerung gehen. Es gelingt ihm schliesslich, sich ihrer zu entledigen. Und das nicht etwa, indem er Hilfe von einer militärischen Macht aus dem Ausland holt, sondern mit der Hilfe einer Sklavin der untersten Kaste der Gesellschaft. Gewiss, Ali Baba ist nur ein Märchen aus 1001 Nacht. Aber es ist mir in den ersten Monaten dieses Jahres oft in den Sinn gekommen, wenn ich am Fernsehen gebannt die Bilder der Volksaufstände in der arabischen Welt verfolgt habe.  (mehr …)

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Solidarität ist unsere menschliche Pflicht!

In Nordafrika und grossen Teilen Arabiens gehen die Menschen für Ideale auf die Strasse, die für uns selbstverständlich sind: Für Freiheit, Demokratie und ihr Recht auf Selbstbestimmung. Viele haben diesen heldenhaften Kampf gegen ihre Unterdrücker bereits mit dem Leben bezahlt. Hunderte oder gar Tausende mehr werden diesen Preis wohl noch bezahlen müssen. Die Bewunderung für diesen Mut verschlägt uns allen die Sprache. Fassungslos müssen wir feststellen, dass diejenigen, welche uns weismachen wollen, dass Demokratie und Islam nicht vereinbar seien, gerade eine Lektion von den arabischen Völkern erhalten, was es heisst, für seine demokratischen Rechte zu kämpfen. (mehr …)

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