Wahlen 2019

9. August 2018: Eine Schweiz der Menschen statt der Profite – Bewerbung um die Ständeratskandidatur der SP Aargau

Die Wahlen 2019 werden entscheidend sein für den Aargau und die Schweiz. Für die SP Aargau wird die Verteidigung des Sitzes von Pascale Bruderer im Ständerat eine grosse Herausforderung. In dieser Situation braucht die SP Aargau eine Kandidatur, die bereit ist, die gesamte Breite der Partei zu vertreten und dies auch glaubwürdig tun kann. Nur mit einer geeinten Bewegung und Partei haben wir eine Chance diesen Sitz verteidigen. Das ist meine Stärke. Deshalb habe ich gestern Abend der Spitze der Bezirkspartei Zofingen mitgeteilt, dass ich für eine Ständeratskandidatur zur Verfügung stehe. Die Basis der Bezirkspartei entscheidet am 14. August über eine allfällige Nomination zu Handen der Kantonalpartei.

Wenn mich die Basis der SP Aargau als ihren Kandidaten wählen sollte, dann möchte ich im Ständeratswahlkampf einen klaren Kontrapunkt setzen: Nicht meine Person soll im Vordergrund stehen, sondern die Ideen, die wir politisch vertreten. Was wir brauchen sind konkrete Vorschläge für die Menschen in der Schweiz und im Aargau. Ich stehe damit für die Fortführung des Erfolgsrezeptes der SP Aargau bei den Grossrats-, Regierungsrats- und Kommunalwahlen der vergangenen Jahre: Klare Ideen, klare Sprache. Ich schlage deshalb sechs zentrale Handlungsfelder für das nächste Jahrzehnt vor, die ich als Vertreter des Kantons Aargau in Bern vorantreiben will. Sechs Handlungsfelder, die den Aargau zum Vorreiter für eine Schweiz der Menschen statt der Profite machen. Dafür lohnt es sich zu kämpfen.

 

  1. Gleichstellung: Ein Offensive für die Gleichstellung statt Profite für die Rüstungsindustrie. Statt 30 oder mehr Kampfjets für 8 Milliarden schon ab 2030 sind auch deutliche weniger Jets deutlich später ausreichend. Das macht Ressourcen frei für eine echte Gleichstellungsoffensive.
  2. Service public: Infrastrukturgarantie für die Menschen in den Gemeinden. Statt Privatisierung und Poststellenabbau soll den Menschen in den Gemeinden ein gesetzlicher Anspruch auf eine Grundinfrastruktur garantiert werden – inkl. demokratischer Kontrolle (Gesundheit, öV, Kommunikation, Wasser, Energie).
  3. Steuerwettbwerb: Schluss mit Steuerdumping, für eine Wirtschaftspolitik für die Menschen. Der nutzlose Steuerwettbewerb in den Kantonen soll durch eine Teilharmonisierung beendet werden. Förderalismus ja, aber für die Menschen, nicht für Profite.
  4. Arbeit und Löhne: Gute Arbeit, gute Löhne und gutes Leben statt Profite. Wir brauchen eine Offensive für Menschen über 55, die ihre Arbeit verlieren und für Junge und Migrant*innen. Senkung der Arbeitszeit und Aufwertung der Care-Berufe sind die Stichworte (Kita, Pflege, Gesundheit).
  5. Menschenrechte: Menschenrechte für Menschen statt politische Profite auf dem Buckel der Schwachen. Schluss mit der Ausbeutung des globalen Südens, Nein zur politischen Instrumentalisierung von Flucht und Elend.
  6. Klimawandel: Mit einer demokratischen Wirtschaft den Klimawandel endlich richtig anpacken. Die Schweiz muss das Pariser Abkommen umsetzen: Ab 2050 klimaneutral heisst das Ziel. Das geht nur, wenn wir wegkommen von einer Wirtschaft, die nur auf Wettbewerb und Profit getrimmt ist.

 

Hier geht es zu den Details der sechs Handlungsfelder für eine Schweiz der Menschen statt der Profite.

Möchtest du die Kandidatur für Menschen statt Profite unterstützen? Wir haben keine Millionen, aber wir haben Menschen wie dich. Jetzt eintragen und auf dem Laufenden bleiben (deine Daten werden ausschliesslich für die Wahlen verwendet):




Kanton*:

* = Pflichtfeld